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Mobber und Mobbingopfer – Wer ist was?Wer Mobbingopfer und wer Mobber ist, lässt sich aus der Ursachenforschung ableiten, doch Vorsicht – den wirklich typischen Täter oder ein typisches Opferbild gibt es nicht.Die Ursachenforschung geht davon aus, dass sowohl situationale Faktoren wie auch Persönlichkeitsmerkmale des Opfers und des Täters für das Auftreten von Mobbing verantwortlich sind. Es gibt Wissenschaftler, die bescheinigen, dass die Mobbingopfer meist etwas ängstlicher, unterwürfiger und Konfliktscheuer sind als der durchschnittliche Mitarbeiter. Doch dieses Gebiet der Wissenschaft ist noch sehr jung und so sind die Experten diesbezüglich geteilter Meinung, denn es ist nicht auszuschließen, dass diese charakteristischen Merkmale nicht als Ursache des Mobbings zu betrachten sind, sondern als Folge daraus erst entstanden sind. Auch hier gibt es verschiedene wissenschaftliche Ansätze um die Persönlichkeit eines Mobbers zu analysieren. Ein Teil der Wissenschaftler geht davon aus, dass Menschen ihr schwaches Selbstvertrauen damit kompensieren, dass sie sich einen Prügelknaben suchen und somit ihren schlechten Gefühlen freien lauf lassen können. Andere Experten hingegen sind vom Gegenteil überzeugt, und sagen dass Mobber oft sehr selbstbewusst und weniger ängstlich als viele Menschen wären. Doch diesen Menschen geht es nur um Macht, denn im Grunde zeigen Sie ihren Opfern immer wieder, dass sie in einer mächtigeren Position sind und sie somit beeinflussen können. Wahrscheinlich können sogar die friedvollsten und freundlichsten Menschen zu Mobbern werden, wenn nur die äußeren Bedingungen passen. Nicht vergessen darf man, dass ein Mobber allein nicht viel ausrichten kann. Denn wirkliches Mobbing wird erst dann möglich, wenn es eine große Gruppe von Mitläufern gibt. Egal ob sie aktiv oder nur passiv mitmischen, ermöglichen erst sie den wahren Mobbingterror. Aber auch die Kollegen, die dem Treiben nur tatenlos zusehen, sind als Täter zu betrachten, denn hätten sie genug Zivilcourage, wäre es ein leichtes das böse Treiben zu unterbinden. |
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